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Ziele

Dieser Kurs führt examinierte Pflegende, Pflegehilfskräfte und Nichtpflegende in das Konzept der Palliativpflege ein. Er unterstützt eine Verbesserung der alltäglichen Praxis in der Begleitung von alten Menschen und ihren Angehörigen. Er unterstützt in der Pflege sowie in der psychosozialen und spirituellen Begleitung.

Um den vielschichtigen Problemen in der Praxis begegnen zu können,

  • vermittelt der Kurs Basiskenntnisse, auch an Mitarbeiter, die ohne Fachqualifizierung in der Pflege arbeiten und die die deutsche Sprache nicht ganz sicher beherrschen.
  • legt der Kurs den Schwerpunkt auf die Begleitung von demenziell erkrankten Menschen, beispielhaft für alle pflegebedürftige alte Menschen.
  • berücksichtigt der Kurs die notwendige Zusammenarbeit der Berufsgruppen, die im Versorgungsprozess beteiligt sind.
  • ist der Kurs kompakt gehalten und damit angepasst an die begrenzten zeitlichen Ressourcen in der stationären Altenpflege.

Ziele sind:

  • den breit gefächerten Problemen in der Praxis sicher begegnen zu können.
  • eine Haltung entwickeln, die die Individualität des zu Pflegenden und sein soziales Umfeld in den Mittelpunkt stellt.
  • Reflexionsfähigkeit der eigenen Wertvorstellungen, Arbeits- und Verhaltensweisen erlernen.
  • Kompetenz entwickeln in Bezug auf Team- und Konfliktfähigkeit.

Zielguppe

  • Pflegekräfte aus Altenheimen und Interessierte anderer Berufsgruppen

Umfang

  • Der Kurs umfasst 40 Stunden / 5 Kurstage als Inhouse-Schulung

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhalte sind angelehnt an  das Kursmodell  "Palliative Praxis nach dem Hamburger Modell von C. Behrens" ein Curriculum „Palliative Praxis“ der Robert Bosch Stiftung und an das Curriculum "Palliative Geriatrie" von Meike Schwermann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den zeitlichen und finanziellen Ressourcen von Pflegeheimen:

  • Pflegeanamnese
  • Biographie
  • Pflege- und Therapieplan
  • Palliativbetreuung von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung
  • Schmerzerfassung und Schmerzbehandlung
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Kontrolle von Symptomen im fortgeschrittenen Krankheitsstadien
  • Erkennen, dokumentieren und umsetzen des Patientenwillen z.B. mit Krisen- und Notfallplänen
  • (Ethische) Fallbesprechungen
  • Sterbewünsche
  • Therapie, Pflege und Begleitung in der Sterbephase
  • Krisenintervention
  • „Tun und Lassen“
  •  Abschied und Trauer

Die Fortbildung ist eine flankierende Antwort auf den Palliativ-Qualifizierungsbedarf von Pflegenden in palliativkompetenten Pflegeheimen gemäß den neuen Empfehlungen der BAG Hospiz, der Enquete-Kommission des Bundestages „Ethik und Recht in der modernen Medizin“ und mit Ausblick auf mögliche Verbesserungen der stationären Palliativpflege alter Menschen durch die Gesundheitsreform (§ 37b und § 132 d SGB V) in Kombination mit den anderen Angeboten des Hamburger Modells: Projektwerkstatt PWI (r) und Basiskurs Palliative Care für stationär Altenpflegend

Leistungsnachweise / Prüfungen

Die qualifizierte Teilnahmebestätigung wird direkt durch die kooperierenden Bildungsträger (zumeist das Bildungszentrum Hamburg-Schlump) verliehen, oft im Rahmen der bestehenden Projekte des DRK Niedersachsen, der Diakonie Hannovers, des bpa Nordrhein-Westfalen u.a. Bei der Durchführung des Kurses "Praxis: Palliativ" durch dafür zertifizierte Trainer (Curriculum Palliative Praxis" nach dem Modell der Robert Bosch Stiftung) wird ein Zertifikat Palliative Praxis durch die Home-Care Akademie. Langenargen (Bundesgeschäftsstelle Palliative Praxis) verliehen. Die zusätzliche Zertifikatsgebühr beträgt 75,- Euro pro TeilnehmerIn.
 

Kalender

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